Muss ich mein Dach sanieren?
Das Dach ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Immobilie, solange es hält. Ein kaputtes Dach wird schnell unangenehm und teuer. Die Dachsanierung hilft, indem sie die Schwachstellen des Dachs behebt, bevor es zu ernsthaften Schäden am Haus kommt. Doch wie erkenne ich, ob ich mein Dach eine Sanierung nötig hat und was kostet mich das überhaupt? In diesem Artikel erklären wir, wie es zu Schäden am Dach kommt, wie die Dachsanierung diese behebt, was der ganze Spaß kostet und noch einiges mehr. Das gesamte Leistungsspektrum finden Sie bei uns als Dachdecker in Saarlouis.
Wann ist eine Sanierung notwendig?
Nötig wird eine Sanierung, wenn das Dach starke Mängel wie undichte Stellen, Moosbewuchs oder brüchige Ziegel aufweist. Zudem können erhöhte Heizkosten ein Hinweis darauf sein, dass die Dämmung nachgibt.
Auch ein Durchbiegen der Dachkonstruktion ist ein Anzeichen für eine dringend notwendige Sanierung, da der Tragebalken nachgibt.
Je nach Material und Alter Ihres Dachs sollten Sie eine Dachinspektion in Erwägung ziehen. Sind nur einzelne Stellen betroffen, reicht oft schon eine Dachreparatur.
Was kostet mich eine Dachsanierung?
Vor dieser Frage stehen Sie bestimmt wenn Sie diesen Artikel lesen. Pauschal lässt sie sich leider nicht beantworten, allerdings können Sie sich an folgenden durchschnittlichen Preisen als Leitfaden orientieren:
Einfache Neueindeckung
ohne zusätzliche Dämmung
ca. 100 € - 160 € pro m²
Neueindeckung
mit zusätzlicher Dachdämmung
ca. 140 € - 315 € pro m²
Umfassende Dachsanierung
inklusive Erneuerung des Dachstuhls,
Dämmung und Eindeckung
ca. 190 € - 590 € pro m²
Wie lange dauert eine Dachsanierung?
Je nach Größe und Zustand des Dachs kann eine Sanierung mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Kleine Reparaturen wie z.B. das Ersetzen von einzelnen Ziegeln oder Abdichtungen können ein paar Stunden bis zwei Tage dauern, während eine Teilsanierung auch mal eine komplette Woche beanspruchen. Benötigen sie eine Komplettsanierung, so können sie mit bis zu 3 Wochen Arbeitszeit rechnen.
Förderprogramme
Handwerkliche Arbeiten sind zeitweise strapazierend für Geist und Geldbeutel. Doch zumindest für die Brieftasche gibt es eine Entlastung in Form von Förderprogrammen für Dachsanierungen.
Welche Förderungen gibt es?
Für Sanierungsförderung haben sie zwei Möglichkeiten:
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Form eines Zuschusses.
➡️ weitere Informationen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Form eines Tilgungszuschusses
➡️ weitere Informationen
Über die BAFA gibt es aktuell 15 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar 20 %, bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit. Voraussetzung ist ein Energieberater aus der Expertenliste, dessen Kosten zur Hälfte bezuschusst werden. Wichtig: Der Antrag muss vor dem Auftrag gestellt werden.
Lohnt sich eine Kombination mit Photovoltaik?
Wenn Ihr Dach ohnehin Sanierungsbedarf hat, ist dies vielleicht der perfekte Zeitpunkt, um eine Photovoltaikanlage zu installieren, insofern die Bedingungen stimmen. Die Verbindung hat mehrere Vorteile:
- Dachdecker und PV-Techniker können Hand in Hand arbeiten und doppelte Arbeit vermeiden, was Ihnen Arbeits-,Anfahrts- und Gerüstkosten erspart.
- Eine PV-Anlage steigert Ihren Immobilienwert durch niedrigere Energiekosten und Nachhaltigkeit.
- Stromkosten sind für Sie geringer, da die PV-Anlage Ihnen einen Teil der Last abnimmt.
Allerdings gibt es auch einige Voraussetzungen zu beachten. So empfiehlt sich eine PV-Anlage nicht, wenn:
- Ihr Dach stark beschattet ist.
- Ihr Dach eine sehr flache Neigung aufweist.
- Sie planen Ihr Haus innerhalb der nächsten 5 Jahre zu verkaufen.
Häufige Fragen zur Dachsanierung
Woran erkenne ich, dass mein Dach saniert werden muss?
Typische Zeichen sind undichte Stellen, Moosbewuchs und brüchige Ziegel, dazu steigende Heizkosten als Hinweis auf eine schwächelnde Dämmung. Biegt sich die Dachkonstruktion durch, ist das ein dringendes Warnsignal, weil der Tragebalken nachgibt. Im Zweifel bringt eine Dachinspektion Klarheit.
Was kostet eine Dachsanierung pro Quadratmeter?
Eine einfache Neueindeckung ohne Dämmung liegt bei etwa 100 bis 160 Euro pro Quadratmeter, mit zusätzlicher Dämmung bei 140 bis 315 Euro. Eine umfassende Sanierung inklusive Dachstuhl kann 190 bis 590 Euro pro Quadratmeter kosten. Den festen Preis nennen wir nach dem Termin vor Ort.
Welche Förderung gibt es für die Dachsanierung?
Über die BAFA gibt es 15 Prozent Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent und bis zu 12.000 Euro pro Wohneinheit. Alternativ fördert die KfW mit zinsgünstigem Kredit und Tilgungszuschuss. Ein Energieberater muss eingebunden werden, seine Kosten werden zur Hälfte bezuschusst.
Wie lange dauert eine Dachsanierung?
Kleine Reparaturen wie einzelne Ziegel oder Abdichtungen sind in ein paar Stunden bis zwei Tagen erledigt. Eine Teilsanierung dauert oft rund eine Woche, eine Komplettsanierung bis zu drei Wochen. Genaueres hängt von Größe und Zustand des Dachs ab.
Lohnt es sich, die Sanierung mit Photovoltaik zu kombinieren?
Wenn das Dach ohnehin saniert wird, ist das oft der beste Moment für eine Solaranlage: Dachdecker und PV-Technik arbeiten zusammen, und Sie sparen Gerüst- und Anfahrtskosten. Weniger sinnvoll ist es bei stark verschattetem oder sehr flachem Dach oder wenn Sie das Haus in den nächsten Jahren verkaufen wollen.